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Dienstag, 17. Januar 2017

Statistik

Es gibt Leute die behaupten, Statistik sei die einzige Naturwissenschaft, bei der zwei Experten aufgund ein und derselben Datenlage zu völlig unterschiedlichen Schlüssen kommen. Nun ist es schon ene Bindenweisheit, dass Zahlen, wenn man sie nur lange genug foltert, tatsächlich alles gestehen. Und der Epigone der Atomphysik Ernest Rutherford wusste bereits, dass es immer notwendig ist, ein neues und besseres Experiment zu konstruieren, wenn man bei der Interpretation der Ergebissen eines alten Experiments auf Statistiker angewiesen ist.

Allerdings, mit einem Seitenblick auf Mediziner bin ich mir nicht ganz so sicher, dass der Eingangsgedanke richtig ist.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Rotkäppchen auf mathematisch


Bild von einer 1888. Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen (Leipzig: Abel & Müller Verlag)Es war einmal ein Mädchen, dem wurde eineindeutig eine rote Kappe zugeordnet, wodurch es als Rotkäppchen definiert wurde. "Kind" argumentierte die Mutter, "werde kreativ, mathematisiere die kürzeste Verbindung des Weges zur Großmutter, analysiere aber nicht die Blumen am Wege, sondern formalisiere Deinen Weg in systematischer Ordnung." Rotkäppchen vereinigte einen Kuchen, eine Wurst und eine Flasche Wein zu einer Menge, hinterfragte noch einmal den Weg und ging los. Im Walde schnitt sein Weg den eines Wolfes. Er diskutierte mit ihr über die Relevanz eines Blumenstraußes und motivierte es, einen geordneten, höchstens abzählbaren Strauß zu verknüpfen. Inzwischen machte sich der Wolf die Großmutter zu einer Teilmenge von sich. Als Rotkäppchen dann ankam, fragte es:
 

Mittwoch, 20. November 2013

Too Many Legs


http://funnyalbert.blogspot.de/2013/09/polypedie-in-grobritannien.htmlDid you know that the great majority of people have more than the average number of legs? It's obvious really; amongst the 57 million people in Britain there are probably 5,000 people who have got only one leg. Therefore the average number of legs is:

((5000 * 1) + (56,995,000 * 2)) / 57,000,000 = 1.9999123

Since most people have two legs...

author: Joachim Verhagen's, Science Jokes

Wer jagt wie Elefanten?

Ein kleiner Exkurs über typische Elefanten-Jagdmethoden verschiedener Informatiker
  • Informatiker jagen Elefanten, indem sie Algorithmus A ausführen:
      
      begin {  
     Gehe nach Afrika
     Beginne am Kap der guten Hoffnung
     Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional
       in Ost-West-Richtung
     Für jedes Durchkreuzen tue {
      Fange jedes Tier, das Du siehst
      Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als 
        Elefant bekannten Tier
      halte an bei Übereinstimmung
     }
      }
    

Samstag, 9. November 2013

A Must/Gift for Christmas

Wissenschaft mit Nachbrenner. Unter dem Titel "How Do You Light A Fart" oder "Wie man einen Furz anzündet" hat Bobby Mercer 151 wichtige Dinge zusammengestellt, die jedermann über Wissenschaft wissen sollte. Ein Spaß und sicherlich ein politisch unkorrektes Geschenk zu Weihnachten, aber witzig ist es schon! Kleiner Wermuthstropfen: Das Werk ist zwar nur in Englisch verfügbar, aber erfreulicherweise dennoch leicht zu verstehen - wenn man aus dem Wissenschaftsbetrieb kommt allemal

Samstag, 2. November 2013

D.E. Knuth über Programmiersprachen

Portraitfoto
Donald E. Knuth
Das Wichtigste an einer Programmiersprache ist ihr Name. Ohne einen guten Namen wird eine Sprache keinen Erfolg haben. Ich habe neulich einen sehr guten Namen erfunden und suche jetzt nach einer passenden Sprache.

-- D. E. Knuth, 1967

Samstag, 19. Oktober 2013

Ein mathematischer Schöpfungsmythos

Gott erschafft eine Welt der MathematikI
Am Anfang schuf Gott Adam und Eva. Und Adam war wüst und leer, und es wollte nicht Licht werden im Kasten seines Gehirns, wo Finsternis und Chaos herrschten. Und Gott sprach: "Es werde eine Feste in der Wirre der Gedanken und Begriffe und ihr Name sei Mathematik." Und es geschah also.
So ward aus plus und minus der erste Tag.

II 
Und Gott schuf gerade und krumme Linien, ebene und gewölbte Flächen und Körper der verschiedensten geometrischen Formen mit Winkeln und Längen und gab sie Adam, auf dass er sie berechne und sich an ihnen erfreue. Und Gott sah, dass es gut war.
So ward aus Sinus und Cosinus der zweite Tag.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Abartige Mathematik

Portraitfoto
August Strindberg
1*1 = 1, unzweifelhaft. Aber (1)² ist nicht 1, weil das Quadrat einer gegebenen Zahl größer sein muss als die Zahl selbst. Die Wurzel aus 1 kann logischerweise nicht 1 sein, weil die Wurzel aus einer Zahl kleiner sein muss als die Zahl selbst. Aber mathematisch oder formal ist sqrt(1)=1.

Die Mathematik widerspricht in diesem Falle der Logik oder der reinen Vernunft, und darum ist die Mathematik in diesem Kardinalfalle vernunftwidrig. Auf dieser Sinnlosigkeit, der 1, bauen sich dann alle Werte auf, und in diesen falschen Werten fußt die mathematische Wissenschaft, die "einzig exakte, unfehlbare". Aber dies ist Mathematik! Ein artiges Spiel für Leute, die nichts zu tun haben.

Autor: August Strindberg (1849 - 1912)

Blaise Pascal zum Thema Mathematik

Portrait

Die Mathematik als Fachgebiet ist so ernst, dass man keine Gelegenheit versäumen sollte, dieses Fachgebiet unterhaltsamer zu gestalten.

-- Blaise Pascal

Über Primzahlen und Beweise

Verschiedene Studenten werden zu folgendem Problem konsultiert: 'Beweise, dass alle ungeraden natürlichen Zahlen Primzahlen sind.'

Nun, der erste studiert Mathematik:
Hmmm, 1 ist eine Primzahl, 3 ist Prim, 5 ist Prim und nachdem Prinzip der vollständigen Induktion sind alle ungeraden natürlichen Zahlen Primzahlen.

Ein Physikstudent will sich mal an der Sache versuchen:
Also ich beweis das ganze mal mit einer Versuchsreihe: 1 ist Prim, 3 ist Prim, 5 ist Prim, 7 ist Prim, 9 ist -äh - ein Experimentierfehler, 11 ist Prim, 13 ist Prim...stimmt!

Freitag, 6. September 2013

Polypedie in Großbritannien

http://funnyalbert.blogspot.de/2013/11/too-many-legs.htmlBritische Forscher haben herausgefunden, dass die große Mehrheit der Bevölkerung auf der Insel mehr Beine haben, als die durchschnittliche Anzahl.

Es sei bekannt, dass unter den etwa 57 Million Menschen in Großbritannien etwa 5.000 Menschen mit einem Bein leben. Darau ergibt sich die durchschnittliche Zahl der Beine/Bürger aus:

((5000 * 1) + (56.995.000 * 2)) / 57.000.000 = 1,9999123

Und doch ist wahr: Die meisten Menschen haben zwei Beine ...

Autor: Joachim Verhagen, Science Jokes
Übersetzung: Friedrich Nölle